Impressionen:

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Hier ein paar Eindrücke von der jüngeren Historie des Fraenkelufers, ausgewählt aus einem Beitrag bei der Bürgerversammlung am 15.1.2015.

„Ich wohne seit 32 Jahren am Fraenkelufer, die Straße wurde 1987 / 1988 umgebaut, wir Anwohner waren am Umbau der Straße beteiligt.“

  1. Ich möchte sie mitnehmen zu einen Ausflug an das Fraenkelufer

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wir sind hier bereits am Fraenkelufer.

  1. Ein Blick zurück in die 70 er Jahre

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„Der uferseitige Bürgersteig befand sich damals zwischen Zaun und der Baumreihe, war 2,50 m breit und hatte Mosaikpflaster.

Die Anlage stammt von Peter Paul Lenne aus dem Jahr 1846.

Die Bäume standen ursprünglich 2 reihig, es wurde teilweise nachgepflanzt. Die Straße selber ist 11 m breit.“

  1. Hier schauen wir zurück in die 80er Jahre auf den uferseitigen Weg.

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Man sieht, dass der Weg mit 2.50 m Breite recht eng war.

  1. Seit dem Umbau 1987 sieht die Straße bis heute so aus.

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„Der uferseitige Weg ist seitdem 4.50 m breit und hat eine wassergebundene Decke.

Die Autos parken in Abteilen für 6 bis 7 Autos quer,

dazwischen sind freie Stellen mit Mosaikpflaster, die den Blick auf das Wasser ermöglichen und Barriere freies Wechseln zur anderen Seite ebenfalls ermöglichen, weiter stehen dort Fahrradbügel.

Die Straßenbreite beträgt nach wie vor 11 m, die Parkplätze sind darin enthalten.

Die Straße ist seit der Fertigstellung als Spielstraße ausgewiesen, d. h. es hat niemand der Nutzer Vorrang – dazu später mehr.“

  1. Hier stehen wir ungefähr in Höhe der Brücke und schauen in das Fraenkelufer in Richtung Böcklerpark.

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  1. Hier schauen wir auf die Häuserseite in der Kurve. Es sieht aus wie bei Dornröschen.

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„Aber nicht mehr lange, diese Rosen sollen weg und dafür Parkplätze an die Stellen. Dornröschen soll keine 100 Jahre schlafen.“

  1. Hier befinden wir uns auf der Häuserseite in Blickrichtung Admiralbrücke. Vor den Häusern befinden sich Rosenbeete

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und auch ein paar andere Anpflanzungen. Mehr Grün geht nicht.

  1. Wir befinden uns jetzt auf dem uferseitigen Weg. Der Weg ist wie schon gesagt 4,50 m breit hat eine wassergebundene Decke und einen sehr aufwändigen Unterbau.

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  1. Auf dem Weg findet eine Mischnutzung statt, außer den Autos können alle diesen Weg nutzen. Unter der Woche geht es hier meistens beschaulich zu.

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  1. An schönen WE kommen mehr Besucher, dass sieht dann so aus.

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„Auch bei viel Publikumsverkehr ist genug Platz für alle da. Als die Bauausstellung war, kamen Busse voller ArchitekturTouristen. Für die Busse wurden auf Grund von Anwohnerbeschwerden Busparkplätze am Wassertorplatz angelegt.“

  1. auch ohne Betonbänke ist es hier gemütlich.

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  1. Das Fraenkelufer ist – wie die benachbarten Straßen auch – als verkehrsberuhigter Bereich ausgewiesen. Fahrradfahrer können wählen, ob sie auf dem Uferweg, der Kopfsteinpflasterstraße oder auf dem Weg auf der Häuserseite fahren möchten.

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Zur Unfallstatistik: in 10 Jahren gab es am Fraenkelufer zwischen Böcklerstr. und Kottbusser Damm 11 Unfälle, die ohne Relevanz sind und das ist beachtlich trotz der nahe gelegenen Schule. Das meiste sind Einparkunfälle und ein schwerer Sturz mit dem Fahrrad im Winter auf der vereisten Admiralbrücke. Die Admiralbrücke ist in der Statistik des Fraenkelufers enthalten.“

  1. Dass es nicht zu eng ist, sehen wir auch auf diesem Bild.

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Es ist genug Platz für alle da.

  1. „Die Barrierefreiheit – Herr Ludewig – das wissen Sie ganz genau – ist seit 1988 am Fraenkelufer geradezu vorbildlich durchgängig gegeben!“

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  1. (Hier gehört eigentlich das Foto ganz oben hin. Es zeigt Anwohner bei der Pflege des Ufers und des Weges,) 

„das machen wir schon seit 10 Jahren, ohne Altersbegrenzung und selbst die Jüngsten übernehmen Verantwortung für ihre Straße. Herr Panhoff, Frau Beyer, gibt es in Kreuzberg außer am Fraenkelufer eine Straße, in der Anwohner sich so mit ihrer Straße identifizieren?

  1. Selbst die Feuchtgebiete werden liebevoll ärztlich gepflegt!

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  1. Auch diese Blumen wurden von Anwohnern gepflanzt und werden von allen Hausbewohnern gepflegt.

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an dieser Stelle sollen 3 Parkplätze entstehen

  1. Das würde dann in etwa so aussehen.

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  1. Hier der Blick in die Kurve in Richtung Böcklerpark.

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„Für diesen ganzen Bereich beginnend gegenüber der Nr. 44 Höhe Fahrradständer bis zur Uferkante an der Schnecke sieht die Planung eine Plaza aus Granit mit Stufen und Betonsitzmöbeln vor, der denkmalgeschützte Zaun soll entfernt werden.

Die Büsche sollen abgehackt werden sowohl auf dem Uferstreifen als auch zur Straße hin. Die Platanen stehen zukünftig im Granit. In der Kurve kommen auf die bislang parkplatzlose Seite weitere Parkplätze, um die Anzahl von jetzt 44 Parkplätzen zu erhalten.

Alle Büsche, die hier zu sehen sind, sollen weg. Büsche sind ausgesprochen wichtige Lebensräume für verschiedene Tier- und Vogelarten, Fruchttragende Büsche sind der Nahrungstisch für einheimische Vögel wichtig und Tiere brauchen Büsche als Versteck.

Granit statt Büsche? Sind Ausgleichsflächen geplant?

Für Granit ist eine umfangreiche Oberflächenentwässerung nötig,

Regenwasser würde abgeleitet werden und nicht mehr dem Grundwasser zur Verfügung stehen. Warum soll das Biotop zerstört werden?“

  1. Schneckenfoto: hier soll der Zaun bis zur Uferkante weg

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  1. So wie im Böcklerpark soll dann die Plaza aussehen,

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  1. Betonmöbel haben wir schon genug – Brücke Betonhocker

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  1. „Über Geld müssen wir an dieser Stelle sprechen: Nach Meinung der NGF sollte der uferseitige Weg instandgesetzt werden und der Zaun repariert werden.“

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„Aber weil man dafür kein Geld hat, wird hier schon seit Jahren nichts instand gehalten. Der uferseitige Weg wurde einmal in 27 Jahren aufgeschüttet.

Da man über die EU jedoch an Geld aus dem Denkmalschutz kommen kann, soll nun die komplette Straße abgerissen werden und neu gebaut werden. Das ist einfach rausgeschmissenes Geld.

Das Fraenkelufer ist eine funktionierende Straße, die kein Schlagloch hat, die keine Beschädigung hat, die noch relativ neu ist, in der es wenige Bagatellunfälle gibt, in der es keine Nutzungskonflikte gibt, eine Straße, die mit Bürgerbeteiligung einst gebaut worden ist…- warum soll die abgerissen werden?

Herr Pannhof, Frau Beyer, ich sage es noch mal, es gibt kein Konfliktpotenital am Fraenkelufer unter Verkehrsteilnehmern, es gibt keine dringende Notwendigkeit für einen Umbau, ein Umbau ist weder notwendig noch dringend notwendig.“

  1. So isses und so soll es bleiben……

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26. Die breiten Querungen zwischen den Parkflächen bieten Raum für nicht Alltägliches

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