Herzlich willkommen auf den Informationsseiten der Nachbarschaftlichen Gruppe Fraenkelufer (NGF)!
Hier sollen wichtige Informationen, die in Verbindung zu dem geplanten Umbau des Fraenkelufers bis zum Urbanhafen stehen, zusammengetragen werden, um sie einer interessierten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Wir sind hundertprozentig davon überzeugt, dass der derzeit geplante Umbau des Fraenkelufers in eine charakterlose begradigte Granitöde im Touristen-kompatiblen 08/15-Chic ein in vieler Hinsicht zerstörerischer Akt ist.

Neue Besucher finden ↓hier auf unserer Hintergrundseite den Einstieg, aktuelle Termine finden sich auf der ↓Terminseite und über die ↓Linkseite finden sich die meisten Infos zum geplanten Umbau.

Die aktuellen Informationen finden sich direkt im Anschluß ↓↓↓↓↓↓↓.

Veröffentlicht unter Allgemein

Neues:

Liebe Friedrichshainer*innen und Kreuzberger*innen                            18. 12. 2016

Der Bürgerentscheid für den Erhalt und die Instandsetzung des Fraenkelufers am 27.11.2016 hatte folgendes Ergebnis:

12 833  JA – Stimmen             >  für Erhalt und Instandsetzung
4286     NEIN –  Stimmen       >  gegen Instandsetzung, für Umbau

Insgesamt wurden 17 119  gültige Stimmen  abgegeben.
Damit wurde das erforderliche Quorum von 10%  JA-Stimmen nicht erreicht. Schade, zumal  knapp 75% der abgegebenen Stimmen für eine Instandsetzung und gegen den geplanten Umbau votierten.

Wir haben uns sehr über die große Zustimmung  und Unterstützung gefreut, vielen Dank!!!

Der Einsatz der „Nachbarschaftlichen Gruppe Fraenkelufer“  ist nach Durchlaufen der möglichen demokratischen Instanzen von der ersten Unterschriftensammlung über das Bürgerbegehren bis zum Bürgerentscheid beendet. Unser Ziel war es, den Umbau zu verhindern und dann das weitere Vorgehen im Rahmen einer  echten Bürgerbeteiligung für eine behutsame Instandsetzung abzustimmen. Dieses Ziel haben wir nicht erreicht.

Wir werden als Gruppe keine Verhandlungen mit dem Bezirksamt führen und auch nicht an möglichen Kompromisslösungen mitarbeiten. Dafür haben wir keinen Auftrag, vermutlich ginge es ohnehin nur um eine Scheinbeteiligung wie in den Jahren zuvor.

Wir  hoffen, dass die politisch Verantwortlichen angesichts der hohen Anzahl der JA-Stimmen eine Veranlassung sehen, Planänderungen im Sinne einer Erhaltung der Wege- und Straßenstruktur und des Grünareals vorzunehmen.

Nachbarschaftliche Gruppe Fraenkelufer

https://ngfinfo.wordpress.com/                        ViSdP Cora Jacoby, Kontakt cora.jacoby@berlin.de

 

Am 27.11. fand die Abstimmung über die zukünftige Gestaltung des Fraenkelufers statt.
Das vorläufige amtliche Ergebnis ist inzwischen bekannt gegeben worden.
Leider haben wir das Quorum von 10 Prozent „Ja“-Stimmen der 200.362 Abstimmungsberechtigten verfehlt.
Aber 12.833 Bürger und Bürgerinnen haben gegen den Umbau gestimmt, das sind 74,96 Prozent der abgegebenen Stimmen und 8547  mehr, als der bezirkliche Baustadtrat für sein Umbauprojekt erhalten hat!

Dank mit Stimmenverteilung beim Bürgerentscheid "Fraenkelufer retten".

Dank mit Stimmenverteilung beim Bürgerentscheid „Fraenkelufer retten“.

Presseerklärung der Nachbarschaftlichen Gruppe Fraenkelufer zum
Bürgerentscheid „Fraenkelufer retten“ am 27.11.2016:

verloren – und doch gewonnen
Der Bürgerentscheid „Fraenkelufer retten“ war nicht erfolgreich, weil wir mit
den 12.833 für die Nachbarschaftliche Gruppe Fraenkelufer abgegebenen
Stimmen das Quorum von 10 % JA-Stimmen nicht erreicht haben. Viele
Abstimmungsberechtigte in dem großen Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg haben
unser lokales Anliegen nicht als das ihre betrachtet und blieben der
Abstimmung fern.
Trotzdem ist das Abstimmungsergebnis auch ein Sieg für uns, weil wir 74,96 %
der abgegebenen Stimmen erhalten haben. Dass eine so große Mehrheit die
Pläne des Bezirks abgelehnt hat, ist umso beeindruckender, als Verbände wie
der ADFC oder der BUND und einige Medien sich zuletzt offen auf die Seite des
Bezirksamtes gestellt haben. Das Abstimmungsergebnis verstehen wir als eine
klare Absage an die von Baustadtrat Hans Panhoff initiierten
Umgestaltungspläne für den Fraenkelufer-Abschnitt zwischen Erkelenzdamm
und Admiralbrücke, deren Umsetzung dank des erfolgreichen Bürgerbegehrens
bislang verhindert werden konnte. Formal haben wir eine Niederlage erlitten,
inhaltlich fühlen wir uns jedoch gestärkt.
Die Initiatoren freuen sich über die große Zustimmung, danken allen
Unterstützern*innen und sind nun gespannt, wie sich die Fraktionen der neu
gewählten BVV zu dieser eindeutigen Absage an die Pläne des Baustadtrates
verhalten werden. Wir fordern diese auf, den klaren Willen der Bürger*innen
zur schonenden Instandsetzung der vorhandenen Wegestruktur und zum Erhalt
der Grünflächen am Fraenkelufer zu respektieren und erneut eine
Diskussionsplattform im Sinne einer echten Bürgerbeteiligung zu eröffnen.

Am Fraenkelufer nach dem Bürgerentscheid vom 27.11.2016.

Am Fraenkelufer nach dem Bürgerentscheid vom 27.11.2016.

Die „Argumente der Initiatorinnen und Initiatoren des Bürgerbegehrens ‚Fraenkelufer retten’“ in den Abstimmungsbenachrichtigungen:

https://ngfinfo.files.wordpress.com/2016/10/argumente-der-initiatorinnen-und-initiatoren-des-bc3bcrgerbegehrens-e2809efraenkelufer-rettene2809c.pdf

Gelegentlich stoßen wir in Zeitungsartikeln, Stellungnahmen oder Onlineforen auf falsche Behauptungen in der Diskussion über das Fraenkelufer und den angrenzenden Mündungsbereich des ehemaligen Luisenstädtischen Kanals. Die ‚populärsten‘ Irrtümer finden Sie auf der Seite „Hintergrund/FAQ“. Dort finden Sie ebenfalls „Fragen und Antworten zum Umbau des Fraenkelufers und zum Bürgerentscheid am 27.11.“ Sollten dann für Sie noch Fragen offen sein, kontaktieren Sie uns bitte (Impressum/Kontakt“)!

 

Protest nach dem verlorenen Bürgerentscheid. Berlin 2016.

Protest nach dem verlorenen Bürgerentscheid. Berlin 2016.

 

Der designierte Berliner Justizsenator Dirk Behrendt (Die Grünen) machte in seiner Twitter-Reaktion aus unserer Nachbarschaftsinitiative eine Eigentümerinitiative. Schön, wenn’s so wäre! Weil es aber nicht so ist, sollten wir wohl wieder ein Privilegierten-Image verpasst bekommen:
„Kreuzberger*innen lassen sich kein X für ein U vormachen. Eigentümerinitiative klar gescheitert. Ja zum radfreundlichen Umbau.“

„Kreuzberger entscheiden zwischen Sachlickkeit und Romantik“
Artikel in der Berliner Zeitung vom 26./27.11.2016
http://www.berliner-zeitung.de/berlin/fraenkelufer-kreuzberger-entscheiden-zwischen-sachlichkeit-und-romantik-25171594

Wir haben bei unseren Vorschlägen darauf geachtet, die Interessen von Fußgängern, Radfahrern, Mobilitätseingeschränkten, Joggern und Anwohnern miteinander in Einklang zu bringen.
Das wird ignoriert, wenn man unsere Haltung auf den Begriff „Romantik“ reduziert. Ganz zu schweigen von der Unterstellung, wir würden das Fraenkelufer als unseren „Vorgarten“ betrachten. Zumindest der ADFC betrachtet den Konflikt doch viel mehr aus seinem speziellen Blickwinkel als die Nachbarschaftsinitiative.


„Heute wird über das Fraenkelufer abgestimmt“

Artikel im Tagesspiegel vom 27.11.2016:
http://www.tagesspiegel.de/berlin/buergerentscheid-in-friedrichshain-kreuzberg-heute-wird-ueber-das-fraenkelufer-abgestimmt/14898912.html

Der Tagesspiegel findet, dass der Baustadtrat für seine unnachgiebige Haltung und seine politische Erpressung – Wenn ihr jetzt nicht mit „Nein“ stimmt, gibt es gar nichts! – mit einem „Nein“ bei der Abstimmung belohnt werden sollte.
Wir schlagen stattdessen vor, zunächst einmal die Wege instand zu setzen. Damit wären bereits viele der zurecht angesprochenen Probleme gelöst (Pfützen, Dreck, Begehbarkeit für Mobilitätseingeschränkte). Parallel sollte die Bürgerbeteiligung wieder aufgenommen werden, um über Verbesserungen auf der Basis der jetzigen Struktur zu diskutieren. Für die Realisierung solcher Verbesserungen sollte erneut ein Antrag auf Finanzierung aus dem Topf „Stadtbauliche Denkmalpflege“ eingereicht werden. Bitte stimmen Sie dafür mit „Ja“!

„Grüne suchen zwei neue Stadträte“
Artikel in der Berliner Zeitung vom 26./27.11.2016
Hans Panhoff tritt nicht mehr als Kandidat für die Position des Baustadtrates in Friedrichshain-Kreuzberg an. „Auch im seinem Amtsbereich Stadtentwicklung gibt es Vorwürfe: Er sei zu investorenfreundlich und achte die Basisdemokratie nicht gebührend, heißt es aus allen Fraktionen.“

„Am Sonntag geht es um die Zukunft des Fraenkelufers“
Artikel in der Berliner Morgenpost vom 25.11.2016:
https://www.morgenpost.de/bezirke/friedrichshain-kreuzberg/article208788221/Am-Sonntag-geht-es-um-die-Zukunft-des-Fraenkelufers.html

Zu den Aussagen in dem Artikel von Herrn Panhoff über die Finanzierung wäre zu ergänzen:
Der Umbau nach den Plänen des Bezirkes würde 785.000 Euro kosten.
Eine Instandsetzung nach den Vorstellungen der Nachbarschaftsinitiative würde 333.000 Euro kosten, die jährliche Pflege der wassergebundenen Decke 2680 Euro (nach Schätzungen des Bezirksamtes).
Die Kosten für seinen Umbau bekäme der Bezirk aus dem Senatstopf „Städtebauliche Denkmalpflege“ erstattet. Bedingung für den Bezug von Geldern aus dem Topf „Städtebauliche Denkmalpflege“ ist nicht nur die Erhaltung und Instandsetzung eines Areals, sondern auch eine bauliche Verbesserung, mit der städtebauliche Mängel beseitigt werden würden.
Von Anwohnern sind mehrere Vorschläge unterbreitet worden, die solche Verbesserungen vorsehen, aber bei gleichzeitigem Erhalt der vorhandenen Grundstruktur. Hierzu gehört beispielsweise ein zusätzlicher Weg, um Mobilitätseingeschränkten den Zugang zum Uferbereich zu ermöglichen – aber im vorhandenen Stil und nicht dem der Stein-/Granitrampe, wie der Plan des Baustadtrates es vorsieht.
Mit solchen sanften baulichen Verbesserungen wäre es ebenfalls möglich, einen Antrag auf Finanzierung durch das Förderprogramm „Städtebauliche Denkmalpflege“ zu stellen, mit dem die Kriterien erfüllt werden würden. Im Fall einer Zusage bräuchte der Bezirk nur noch für die jährlichen Pflegekosten aufkommen, was unserer Meinung nach zumutbar wäre, weil es sich bei dem Areal um ein attraktives Naherholungsgebiet nicht nur für die Kreuzberger Bürger, sondern auch die Bewohner der umliegenden Bezirke handelt.

 

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Teilnehmerin des Laternenumzuges von Bizim Kiez am 11.11. gegen den Berliner Baufilz


Achtung! Die Grünen verteilen derzeit einen Flyer in Friedrichshain-Kreuzberg, auf dem u. a. steht:

„-Bäume und Sträucher werden erhalten und besser geschützt.“

Daher hier das Foto einer der Grünflächen, die der Umstellung auf das Längsparken zum Opfer fallen würde (links neben dem vorderen Baum):
flieder-fraenkelufer-005


„Sonntag wird über das Fraenkelufer abgestimmt“

Artikel im Tagesspiegel vom 22.11.2016:
http://www.tagesspiegel.de/berlin/buergerentscheid-in-kreuzberg-friedrichshain-sonntag-wird-ueber-das-fraenkelufer-abgestimmt/14878748.html?pageNumber=1&commentId=5835573ea7a6c8da8a7d5936

Leider hat der Autor des Tagesspiegel nicht verstanden, dass der Bezirk dort keinen Radweg bauen will. Wir stehen gerne für Informationen zur Verfügung, aber wenn Journalisten*innen uns nicht kontaktieren oder diesen Blog nicht lesen, dann werden Sie, liebe Leser*innen dieser Seite, wohl auch weiterhin durch einige Berliner Medien falsch informiert werden. Zu der Frage eines Radweges empfehlen wir Ihnen auf unserer Seite „Hintergrund/FAQ“ die „Irrtümer in der Diskussion um das Fraenkelufer“ zu lesen.

Plakat zum Bürgerentscheid "Fraenkeufer retten" am 27.11.2016.

Plakat zum Bürgerentscheid „Fraenkeufer retten“ am 27.11.2016.


„Streit um das Fraenkelufer“

Artikel in der Taz vom 15.11.2016
http://www.taz.de/Buergerentscheid-in-Kreuzberg/!5353986/

Zu dem Artikel ist aus unserer Sicht Folgendes zu bemerken:
– Dass der Bezirk (Baustadtrat Panhoff) die Promenade barrierefrei gestalten möchte ist löblich. Hätte der Bezirk den Belag des Weges in den letzten Jahren mal erneuert, wäre er längst barrierefrei!
– Einen neuen Weg in der Nähe der Schneckentreppe anzulegen, um den Übergang zum Wiesental barrierefrei zu machen, können auch wir uns vorstellen. Warum aber in einem Stil, der nicht zur Umgebung passt? Übrigens ist die gerade im Auftrag des Bezirks fertiggestellte Treppe im Bauabschnitt 1 (im Böcklerpark an der Baerwaldbrücke) nicht barrierefrei (s.u.)!

Neugebaute, nicht-barrierefreie Treppe im Böcklerpark. Berlin 2016.

Neugebaute, nicht-barrierefreie Treppe im Böcklerpark. Berlin 2016.

– Die Konflikte zwischen RadfahrerInnen und FußgängerInnen werden durch die Verbreiterung der Promenade nicht entschärft, wenn gleichzeitig immobile Sitzmöbel auf der Promenade aufgestellt werden und – wegen der geänderten Parkplatzordnung – ein Schutzstreifen für Radfahrer eingezogen werden muss.
– Eine Finanzierung durch den Topf Städtebauliche Denkmalpflege ist richtigerweise nur durch einen „tatsächlichen Umbau“ gesichert, wie Herr Panhoff sagt, er lässt dabei aber unerwähnt, dass es auch aus den Reihen der Umbaugegner Vorschläge gibt, wie bei Erhalt der jetzigen Struktur durch intelligente bauliche Veränderungen Verbesserungen der Funktionalität erreicht werden könnten, durch die eine Finanzierung durch den Topf Städtebauliche Denkmalpflege ebenfalls in Frage käme.

 

Bedauerlicherweise hat sich der ADFC kürzlich für einen Umbau am Fraenkelufer ausgesprochen:
http://adfc-berlin.de/aktiv-werden/in-deinem-bezirk/friedrichshain-kreuzberg/401-fraenkelufer.html

In der Stellungnahme kritisiert der ADFC, dass der Istzustand nicht barrierefrei sei. Das tun wir auch und streben mit einer Instandsetzung eine Beendigung dieses Zustandes an.
Weiterhin heißt es dort, „ein durchgängiger, attraktiver und breiterer Fuß- und Radweg entlang des Landwehrkanals“ sei ein „übergreifendes städtebauliches Ziel, das über den reinen Anwohnerinteressen“ stehe. Nur ist es so, dass der Bezirk dort gar keinen Radweg plant und sich unserer Meinung nach mit dem Umbau die Bedingungen für Radfahrer nicht verbessern würden. Und natürlich ist „keine Veränderung“ keine Forderung der Nachbarschaftsinitiative, sondern die Instandsetzung der Wege.

Die Anwohner haben bei ihren Forderungen auch die Interessen der Mobilitätseingeschränkten, Fußgänger, Radfahrer und Jogger aus der Umgebung mitberücksichtigt, sonst hätten wohl kaum 6730 Kreuzberger und Friedrichshainer Bürger und Bürgerinnen ihre Unterschrift für das Bürgerbegehren abgegeben. Insofern ist der Vorwurf, die Nachbarschaftsinitiative betrachte das Fraenkelufer als „ihren Vorgarten“ eine unhaltbare Unterstellung.
Der ADFC schreibt, er setze sich für eine „diskriminierungsfreie und gemeinwohlorientierte Straßennutzung ein“, das gelte auch für das Fraenkelufer. Dieser Forderung können wir uns nur anschließen!

 

„Anwohner wollen das Fraenkelufer retten“
Artikel im Tagesspiegel vom 8.11.2016:
http://www.tagesspiegel.de/berlin/buergerentscheid-in-friedrichshain-kreuzberg-anwohner-wollen-das-fraenkelufer-retten/14789804.html?pageNumber=1&commentId=581c6a39a7a6b493efc4327b
Der Bezirk plant keinen Radweg am Fraenkelufer! Bei dem Areal handelt es sich um eine verkehrsberuhigte Zone, die Fahrradfahrer dürfen also auf allen Verkehrsflächen nur in Schrittgeschwindigkeit mit dem Rad fahren! Auf einem Radweg dürfen Fahrradfahrer auch schnell fahren, daher ist ein solcher hier gar nicht möglich!

„Am 27. November gibt es einen Bürgerentscheid zum Fraenkelufer“
Artikel in der Berliner Woche vom 26.10.2016:
http://www.berliner-woche.de/kreuzberg/politik/am-27-november-gibt-es-einen-buergerentscheid-zum-fraenkelufer-d111068.html

„Panne: Wahllokal für Bürgerentscheid existiert gar nicht“
Artikel in der Berliner Morgenpost vom 25.10.2016:
http://www.morgenpost.de/bezirke/friedrichshain-kreuzberg/article208493183/Panne-Wahllokal-fuer-Buergerentscheid-existiert-gar-nicht.html

„Wie geht es nach der Berlin-Wahl mit dem Bürgerbegehren Fraenkelufer weiter?“
Artikel in der Berliner Woche vom 05.10.2016:
http://www.berliner-woche.de/kreuzberg/bauen/wie-geht-es-nach-der-berlin-wahl-mit-dem-buergerbegehren-fraenkelufer-weiter-d109294.html
Zu der Bildunterschrift des Artikels: Wir sind der Meinung, das mit einer Verbreiterung des Weges nicht mehr Platz für Radfahrer/innen geschaffen würde, wenn gleichzeitig – wie vom Bezirk geplant – vier immobile Sitzgruppen dort aufgestellt werden. Einen Fahrradweg auf der Promenade anzulegen wäre nicht zulässig und nicht sinnvoll, da es sich um eine verkehrsberuhigte Zone handelt, in der die unterschiedlichen Verkehrsteilnehmer/innen gleichberechtigt alle Verkehrsflächen nutzen dürfen (also auch Füßgänger/innen über den Radweg laufen dürften). Für die Verbreiterung des Weges durch die Umstellung vom Quer- auf Längsparken würde zudem Platz verschenkt, da die Radfahrer/innen auf der Promenadenseite dann durch einen 0,75 Meter breiten Schutzstreifen vor den sich öffnenden Beifahrertüren geschützt werden müssten (der ADFC empfiehlt sogar 1 Meter).
Radfahrer/innen, denen die Geschwindigkeit auf dem Uferweg zu langsam ist,  können ab 2017/2018 einen Radweg auf der Gitschiner und Skalitzer Str. nutzen:
http://www.tagesspiegel.de/berlin/polizei-justiz/berliner-senat-plant-seit-13-jahren-kreuzberg-baut-radspur-in-der-skalitzer-strasse-jetzt-selbst/14634036.html

„8158 Unterschriften: Listen zum Bürgerbegehren Fraenkelufer übergeben“

Artikel in der Berliner Woche vom 13.07.2016:
http://www.berliner-woche.de/kreuzberg/bauen/8158-unterschriften-listen-zum-buergerbegehren-fraenkelufer-uebergeben-d104708.html

„Fraenkelufer Initiative sammelt 8000 Unterschriften für behutsame Sanierung“
Artikel in der Berliner Zeitung vom 5.7.2016:
http://www.berliner-zeitung.de/berlin/fraenkelufer-initiative-sammelt-8000-unterschriften-fuer-behutsame-sanierung-24348354

22.06.2016, ab 17:30 Uhr – Öffentliche Sitzung der BVV Friedrichshain-Kreuzberg: Die Fraktion „Die Piraten“ bringt einen Antrag zum Rückbau der Granitquader-Treppen am Böcklerpark (Bauabschnitt 1) ein, da sie gegen das Urheberrecht des Architektenpaars Baller am ehemaligen Luisenstädtischen Kanal verstoßen.
http://www.berlin.de/ba-friedrichshain-kreuzberg/politik-und-verwaltung/bezirksverordnetenversammlung/online/vo020.asp?VOLFDNR=7538
Solche viertelkreisförmigen Treppen sieht die Planung des Bezirks auch für den Bauabschnitt 2 vor, die wir mit dem Bürgerbegehren verhindern wollen.
Im Bereich des ehemaligen Luisenstädtischen Kanals ist diese Bebauung zudem fragwürdig, da es sich um ein geschütztes Gartendenkmal handelt:
http://www.stadtentwicklung.berlin.de/denkmal/denkmale_in_berlin/de/gartendenkmale/luisenstaedtischer_kanal.shtml
Es stellt sich die Frage, ob dieser Eingriff mit der zuständigen Denkmalbehörde abgestimmt war!

Fragen und Antworten zum Umbau des Fraenkelufers und zum Bürgerbegehren
https://ngfinfo.wordpress.com/hintergrund/

Ein aktueller Flyer zum Bürgerbegehren, gerne auch zum Ausdrucken und Weiterverteilen:
https://ngfinfo.files.wordpress.com/2016/04/flyer_fraenkelufer.pdf

„‚Eher Geheimrat als Stadtrat‘: Auch die BVV missbilligt Amtsführung von Baustadtrat Hans Panhoff“
Artikel in der Berliner Woche vom 02.03.2016:
http://www.berliner-woche.de/friedrichshain/politik/eher-geheimrat-als-stadtrat-auch-die-bvv-missbilligt-amtsfuehrung-von-baustadtrat-hans-panhoff-d95700.html

Anwohner wollen das Ufer an der Admiralbrücke retten
Artikel in der Berliner Zeitung vom 10.02.2016:
http://www.berliner-zeitung.de/berlin/unterschriften-gegen-die-sanierung-des-fraenkelufer-anwohner-wollen-das-ufer-an-der-admiralbruecke-retten,10809148,33752372.html

Am 03.02.2016 beschloss der „Ausschuss für Stadtentwicklung, Soziale Stadt und Quartiersmanagement, Mieten“ der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) in Friedrichshain-Kreuzberg der BVV zu empfehlen, ihr Misstrauen gegen die Amtsführung des Baustadtrates Herrn Panhoff (Grüne) auszusprechen. Aufgrund eigener Erfahrungen mit der mangelnden Bürgerbeteiligung hat die Nachbarschaftliche Gruppe Fraenkelufer das Anliegen mit einem Redebeitrag unterstützt.

„Ausschuss rügt Stadtrat Panhoff für fragwürdiges Verhalten“
Artikel in der Berliner Woche vom 10.02.2016:
http://www.berliner-woche.de/friedrichshain/politik/ausschuss-ruegt-stadtrat-panhoff-fuer-fragwuerdiges-verhalten-d94233.html

„Nicht längs, quer, so wie bisher!“
Artikel in „Kiez und Kneipe“, Februar 2016, S. 5:
http://archiv.kiezundkneipe.de/2016/2016-02.pdf

Allerdings handelt es sich nicht nur um „einige Sträucher“, die bei dem Umbau weichen müssten, sondern um eine landschaftsgestalterisch bedeutsame Grünfläche. Der Protest hat sich nicht „inzwischen“ gebildet, sondern ist spätestens seit der Unterschriftenaktion der Anwohner Ende 2014 deutlich wahrnehmbar. Nicht zuletzt sollte erwähnt werden, dass wir die geplante Pflasterung der Uferpromenade für nicht sinnvoll erachten und eine Erneuerung der wassergebundenen Oberfläche auf den Wegen als besser geeignet ansehen.

Flaniermeile am Fraenkelufer soll bleiben“
Artikel in der Berliner Morgenpost vom 18.01.2016:
http://www.morgenpost.de/bezirke/friedrichshain-kreuzberg/article206933935/Flaniermeile-am-Fraenkelufer-soll-bleiben.html

2016 ist in zweifacher Hinsicht ein Jahr des Erinnerns an den preußischen Gartenbaukünstler Peter Joseph Lenné, der auch das Fraenkelufer gestaltete:

„Peter Joseph Lenné hatte nie Zeit für einen eigenen Garten“
Artikel in der Berliner Morgenpost vom 18.01.2016:
http://www.morgenpost.de/berlin/article206933869/Peter-Joseph-Lenne-hatte-nie-Zeit-fuer-einen-eigenen-Garten.html

„Bürgerbegehren eingeleitet: Initiative will Umgestaltung des Fraenkelufers stoppen“
Artikel in der Berliner Woche vom 08.01.2016:
http://www.berliner-woche.de/kreuzberg/bauen/buergerbegehren-eingeleitet-initiative-will-umgestaltung-des-fraenkelufers-stoppen-d92632.html

„Fraenkelufer für alle – nur wie?“
Artikel in „Der Rabe Ralf“, Oktober/November 2015, S. 5:
https://www.grueneliga-berlin.de/wp-content/plugins/downloads-manager/upload/2015_10_raberalf.pdf

 

 

26.06.15 Updates auf der ↓Linkseite:
↓Schreiben an Frau Berning, Referat IV, Senat für Stadtentwicklung und Umwelt. Stellungnahme der NGF zum Antrag des Bezirksamts auf Zahlung der Fördergelder für den geplanten Umbau am Fraenkelufer vom 25.5.2015.

21.06.15 Updates auf der ↓Linkseite:
↓Schreiben der Nachbarschaftlichen Gruppe Fraenkelufer an den Senator für Stadtentwicklung und Umwelt Herrn Geisel vom 28. 5. 2015

↓Gutachten zur Kapazität am Fraenkelufer von Herrn Professor Hinrich Baller vom 15.5.2015

↓Brandschutzgutachten Fraenkelufer von Herrn Professor Hinrich Baller vom 6. 4. 2015

↓Brandschutzgutachten Fraenkelufer von Herrn Professor Hinrich Baller vom 6. 4. 2015 008.1-Anlage 1

↓Brandschutzgutachten Fraenkelufer von Herrn Professor Hinrich Baller vom 6. 4. 2015 008.2-Anlage 2

Brandschutzgutachten Fraenkelufer von Herrn Professor Hinrich Baller vom 6. 4. 2015 008.2-Anlage 2

Brandschutzgutachten Fraenkelufer von Herrn Professor Hinrich Baller vom 6. 4. 2015 008.2-Anlage 2

Updates auf der ↓Linkseite:
Berliner Woche Artikel vom 30.03.2015: ↓BVV lehnt formalen Beschluss zum Fraenkelufer ab

In der Berliner Woche ist ein Artikel über den Workshop erschienen: ↓Workshop zum Fraenkelufer nahm einen etwas anderen Verlauf

Hier ist der Text unserer ↓Erklärung für das Protokoll des Workshops des Bezirksamtes am 14.03.2014 zur Detailplanung im Rahmen des geplanten Umbaus am Fraenkelufer. ↓Hier gibt’s die Erklärung auch als pdf-Datei.

Updates auf der ↓Linkseite:
In der Berliner Woche findet sich ein neuer Beitrag vom 09.03.15: ↓Der Kampf gegen den Umbau des Fraenkelufers geht weiter

↓Hier ist der offene Brief an Herrn Ströbele zu finden, der noch einmal die Unzufriedenheiten der NGF mit dem gesamten Beteiligungs- und Planungsverfahren, aber auch Alternativentwürfe zu dem geplanten Umbau benennt.

Die Architekten Prof. H. Baller u. Doris Baller haben eine „↓Evaluation Städtebauliche Denkmalschutzmaßnahme Fraenkelufer – ELK Süd – Böcklerpark“ erstellt und an Herrn Panhoff geschickt, ↓hier findet sich das dazu gehörige Anschreiben (sehr lesenswert!).

 

Veröffentlicht unter Allgemein

Erklärung zum Workshop am 14.03.15

Nachbarschaftliche Gruppe Fraenkelufer                                                             14. 03. 2015
V.i.S.d.P. Cora Jacoby – Kontakt
cora.jacoby@berlin.de

Erklärung für das Protokoll des Workshops des Bezirksamtes am 14.03.2014 zur Detailplanung im Rahmen des geplanten Umbaus am Fraenkelufer

Die Nachbarschaftliche Gruppe Fraenkelufer lehnt den vom Bezirksamt geplanten und vom Architektenbüro Hanke entworfenen Umbau des Fraenkelufers entsprechend dem Votum der 305 Unterzeichnenden ab und fordert Herrn Panhoff als zuständigen Stadtrat und die Partei Bündnis 90/Die Grünen Friedrichshain-Kreuzberg auf, diese Umbaupläne zur Gänze zurückzuziehen und eine neue, ergebnisoffene Diskussion unter Einbeziehung alternativer Ideen der Bewohner_innen zu führen.

Wir lehnen daher die Teilnahme an den Planungen des heutigen Workshops ab, da uns auf unsere Nachfrage seitens des Bezirksamtes nochmals schriftlich bestätigt wurde, dass diese Veranstaltung ausschließlich der „Detailplanung“ im Rahmen der Umbaupläne dienen soll. Aus unserer Sicht handelt es sich damit um eine weitere Alibiveranstaltung.

Eine echte Bürgerbeteilung fand im Vorfeld nach unserer Einschätzung nicht statt. Die Teilnehmer_innen mussten die Erfahrung machen, dass andere Ideen als die vom Bezirksamt gewünschten ignoriert und nicht dokumentiert wurden.

Die „Protokolle“ wurden ausschließlich von Herrn Panhoff, nicht von den teilnehmenden Bewohner_innen und anderen Teilnehmer_innen genehmigt.

Der Argumentation, dass nur über einen großen Umbau Mittel abrufbar sind, widersprechen wir. Laut den neuen „Vereinbarungen zur Städtebauförderung 2014, Teil2/Artikel 3“ könnte nach unseren Kenntnissen eine Förderung des Städtebaulichen Denkmalschutzes auch für „die Erhaltung und Umgestaltung von Straßen- und Platzräumen von geschichtlicher, künstlerischer oder städtebaulicher Bedeutung“ und „…für die Durchführung von Ordnungsmaßnahmen zur Erhaltung bzw. Wiederherstellung des historischen Stadtbildes und Stadtgrundrisses“ verwendet werden.

Instandsetzung und Pflege des Fraenkelufers würden weniger teuer als der geplante Umbau.

Für die restlichen Mittel der für den Umbau veranschlagten Fördersumme von 750000 € finden sich sicher Projekte, für die das Geld dringend notwendig eingesetzt werden muss.

Wir sprechen uns für den Erhalt der beliebten natürlichen und historischen Uferlandschaft am Fraenkelufer aus, für Pflege, Instandhaltung und ökologische Nachhaltigkeit mit Erhaltung des Biotops am Übergang zum Böcklerpark.

Das Fraenkelufer wurde 1987 mit allen Beteiligten auf der Grundlage der Lenné ´schen Konzeption im Rahmen der IBA nach den „12 Grundsätzen der Behutsamen Stadterneuerung“ gestaltet und gehört seitdem zu den schönsten und erholsamsten Orten der Stadt. Man kann sicher von einem innerstädtischen Naherholungsgebiet sprechen.

Es gibt die vielzitierten Nutzungskonflikte nicht, da alle langsam laufen und fahren.

Sie würden durch die im Umbau geplante Begradigung und Versiegelung erst entstehen.

Die Pflege des Weges als erhaltende Maßnahme würde der noch besseren barrierefreien Wegbarkeit dienen, zur erleichterten Befahrbarkeit für Radfahrer_innen könnte man einen Streifen aus kleinen Pflastersteinen in die Straße einfügen.

Beste Option für den überörtlichen Rad-Durchgangsverkehr wäre ein Fahrradweg entlang der Skalitzer Straße.

Wir sind offen für einen Dialog auf der Basis einer wirklichen Planungsoffenheit und einer Bürgerbeteiligung, die diesen Namen verdient.

Veröffentlicht unter Allgemein

Presseerklärung

Das historische Fraenkelufer in Kreuzberg soll einer Steinpromenade weichen
Baustadtrat Hans Panhoff plant Umbau nach Alibi-Bürgerbeteiligung
Informative Treffen auf der Admiralbrücke jeden Sonntag 14-16 Uhr

Worum geht es?
Auf einem der schönsten Abschnitte der Uferwege am Landwehrkanal in Kreuzberg, dem Fraenkelufer, soll der natürlich gehaltene Uferabschnitt einer acht Meter breiten Steinpromenade weichen.
Der uferseitige Weg soll vollständig versiegelt werden. Am Übergang zum Böcklerpark soll die Grünfläche mit Büschen und Bäumen zugunsten einer großen Stein-„Plaza“ gerodet werden.
Das plant der grüne Bezirksstadtrat Hans Panhoff. Und das gegen den ausdrücklichen Willen der Anwohner/innen, wie die in kürzester Zeit gesammelten 305 Anwohner-Unterschriften gegen den Umbau deutlich zeigen.
Das Fraenkelufer ist ein historisches Erbe: mit der Lage am Landwehrkanal, dem von Lenné seit 169 Jahren original erhaltenen Uferprofil und dem historischen Zaun, dem 4,50 m breiten uferseitigen Weg mit den schönen großen Bäumen und der Kopfsteinpflasterstraße, die erst 1987 im Rahmen der IBA aufwändig unter Denkmalschutzaspekten gebaut wurde.
Am Fraenkelufer entstand damals nach dem Prinzip der „behutsamen Stadterneuerung“ in harmonischer Einheit mit den bekannten Häusern des Architekten Baller eine der schönsten Kulturlandschaften Berlins.

Das soll jetzt alles nicht mehr gelten!
Mit Fördergeldern des Landes (750000 Euro) soll das Ufer in Stein gegossen werden, um die Landschaftspflege für immer einsparen zu können. Angeblich bestünden „Nutzungskonflikte“, zwischen Fußgängern/innen und Radfahrern/innen, die man mit einer Steinpromenade lösen wolle.
Das Gegenteil ist der Fall! Außerdem müssten die für den jetzt geplanten Umbau bereitgestellten Fördergelder des Landes Berlin viel sinnvoller für dringend notwendige Projekte in Friedrichshain/Kreuzberg verwendet werden!
Alibi-Bürgerbeteiligung!
Die Anwohner/innen wurden nie persönlich eingeladen. Im Verlauf der angeblichen „Bürgerbeteiligung“ wurden Ideen und Anregungen der Anwohner/innen, die der Erhaltung und Pflege des Ufers und der besseren Passierbarkeit für Radfahrer/innen dienten, nicht protokolliert und nicht in die weiteren Pläne aufgenommen.
Die wenigen in den „Protokollen“ festgehaltenen Zusagen wurden nicht eingehalten. Die „Protokolle“ wurden ausschließlich vom Baustadtrat gesehen und nicht mit den beteiligten Anwohnern/innen abgestimmt.
Nachbarschaftliche Gruppe Fraenkelufer, V.i.S.d.P. Cora Jacoby, cora.jacoby@berlin.de

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